Maspalomas ist keine gewöhnliche Stadt. Drei Faktoren sorgen dafür, dass Schäden an der Hausinstallation hier früher und schlimmer auftreten als anderswo:
1. Hartes Leitungswasser
Die durchschnittliche Wasserhärte liegt zwischen 25 und 35 französischen Graden. Alles über 20 gilt als „hartes Wasser". Dies führt zu zwei Dingen: Kalkablagerungen in Boilern, Durchlauferhitzern und Armaturen sowie zur langsamen Korrosion des Kupfers im Inneren der Rohre – besonders an Bögen und Reduzierungen, wo sich die Fließgeschwindigkeit ändert.
2. Installationen aus den 70er und 80er Jahren noch in Betrieb
Ein großer Teil der Bungalows und Appartements in Campo Internacional, Sonneland und im Zentrum verfügt über originale Kupferleitungen mit Armaturen, die noch vor der aktuellen Norm eingebaut wurden, sowie PVC-Fallrohre mit ausgehärteten Dichtungen. Es liegt nicht daran, dass sie schlecht montiert wurden – sie haben schlicht 40 Jahre lang gearbeitet. Was sie brauchen, ist eine fachkundige Diagnose, kein Klempner nach Lehrbuch.
3. Hoher Tourismusumsatz
Eine Ferienwohnung wird jede Woche von anderen Menschen genutzt, die den Hahn voll aufdrehen und in aller Eile spülen. Was in einer Privatwohnung nur ein lästiges Tropfen wäre, ist in einem Ferienappartement ein Notfall mit drohendem 1-Stern-Kommentar. Deshalb priorisieren wir Anrufe, die als „Ferienmiete" markiert sind.